Liberaler Ökonom der den Kapitalismus revolutionierte 05/15

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Als Goldstandard bezeichnet man die Deckung einer Währung durch Gold. Das Umtauschverhältnis zwischen Bargeld und Gold bezeichnet man als Goldparität. Damit ist die Verpflichtung der Zentralbank verbunden, Bargeld jederzeit in eine entsprechende Menge Gold umzutauschen. Aus dem Besitz eines Geldscheins ergibt sich somit ein direkter Anspruch auf eine bestimmte Menge Gold. In einem Goldstandard legt jedes beteiligte Land den Wert seiner Währung zum Gold fest.

Währungsparität ist die Bezeichnung für das Verhältnis, in dem zwei Währungen zueinander getauscht werden. Von einer festen Währungsparität wird gesprochen, wenn eine bestimmte Währung an eine andere Währung, an das Sonderziehungsrecht des Internationalen Währungsfonds oder an einen sonstigen Währungskorb in einem ganz bestimmten Verhältnis gebunden ist. Dies führt dazu, dass die Wechselkurse völlig unbeweglich sind.

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) entstand im Juli 1944 gleichzeitig mit der Weltbank (WB) im amerikanischen Bretton Woods. Ziel beider Institutionen sollte sein, nach dem Zweiten Weltkrieg den Wiederaufbau zu fördern (Weltbank) bzw. stabile Währungen zu garantieren (IWF). Auch heute noch besteht die Kernaufgabe des IWF darin, die internationale Finanzstabilität zu sichern und zu fördern.

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