Wie einst Jimmy Connors?

Das "Chess System Tal" ist nicht einfach nur ein Schachprogramm, es ist eine Weltanschauung die sich vor allem an einem für (normalerweise trocken durchrechnende Computerprogramme) erfrischend spekulativen Spielstil ala der Schachlegende Michael Tal anlehnt.

Eine begeisternde Beschreibung des Phänomens CS Tal findet man im Artikel "Plyfrei Denken" der in der legendären Wiener Schachcomputer-Zeitung "PC-Schach" (vormals "Modul") erschienen ist.


Die großen sportlichen Erfolge blieben wegen der sprichwörtlichen Unberechnbarkeit des Programmes aus, doch fand es innerhalb der Computerschächer eine kleine Gemeinde begeisteter Fans, zu denen auch ich mich zähle.

Mich interessierte, wie es in der seltenen Variante 1.e4 e6 2. d4 d5 3.e5 c5 4.c3 Sc6 5.Sf3 Dc7 6.a3 f6 7.Lf4 weitergehen könnte. Dazu liess ich das Chess System Tal mit Schwarz in einer Analysepartie mit sehr viel Bedenkzeit gegen Fritz 4 antreten. Fritz 4 hatte gerade sorglos b4 gezogen.

 

fritz4

Natürlich liess sich "Tal" nicht zweimal bitten…

 

Die Partie zum Nachspielen.

Heute interessiert mich, wie das alte "DOS-Tal", wieder mit sehr viel Bedenkzeit, gegen ein Spitzenprogramm abschneiden würde. Ausgangslage sollte dieselbe sein, wie vor 9 Jahren, nach dem 7. Zug von Weiss. Ob es gar, wie einst "Jimmy" Connors bei den US Open 1991, das Rat der Zeit zurückdrehen kann? Ein nahezu aussichtsloses Unterfangen, da der Gegner Rybka 1.2f heißen wird…

to be continued… 

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