- Dienstag, Mai 5, 2009, 10:50
- Karpov in Wien
Karpov gegen Fernschachweltmeister Hamarat, daneben Andrea Zechner
Im Vordergrund: "Viennawolf" Wolfgang Stadik
Foto: Sonja Sommer
Doyen des Breitenschachs feiert 75. Geburtstag Wenn von Breitensport ...
Full story
- Dienstag, Mai 5, 2009, 10:24
- Karpov in Wien
Einleitung
Wien war einst eine Metropole im Schach. Es wurde nicht nur in Kaffeehäusern Schach gespielt, gab Spieler von herausragender Stärke und auch beutende Turniere, wie beispielsweise das Kaiserjubiläums-Turnier im Jahre 1898. Nicht zu vergessen ist, dass Aaron Nimzowitschs revolutionäres Werk der Schachliteratur „Mein System“, in der Wiener Schachzeitung erstveröffentlicht wurde; und im Jahre 2005 gibt es hier keinen Gegner für Karpow.
Machen wir deshalb einen Sprung ...
Full story
- Mittwoch, April 22, 2009, 10:04
- Liberalismus und Keynes
Anlässlich des 125. Geburtstages von John MaynardKeynes bringen wir einen Beitrag von Lorant Rácz (Collegium Liberale), der zu Keynes 50.Todestag 1996 verfasst wurde. Wenn wir eine Fernsehstation wären könnten wir sagen: "Aufgrund des großen Erfolges bringen wir die Wiederholung von..."
MOTTO: Liberal oder Freiheitlich?
Das ist hier die Frage
1. Wir meinten von derselben Sache zu sprechen – bis wir draufkamen, dass ...
Full story
- Mittwoch, April 22, 2009, 9:58
- Liberalismus und Keynes
1996 jährte sich zum fünfzigsten Mal der Todestag von John Maynard Keynes, dem wichtigsten, wenn nicht dem größten Ökonomen seit Adam Smith. Diese Zeilen sollen nicht ein Nekrolog werden, obwohl sie einer sein könnten oder sein sollten, da die Öffentlichkeit und die Medien in Österreich nichts zu vermerken hatten.
Es soll gerade das Gegenteil eines Nekrologes werden: Ein Weckrufen, ein in Erinnerung rufen, dass das Monetärsystem ...
Full story
- Mittwoch, April 22, 2009, 9:53
- Liberalismus und Keynes
Diese drei Namen sind eng miteinander verbunden. Es ist wohl unbestritten, dass Adam Smith, mit seiner Entdeckung der Arbeitsteilung, des Marktes und des Zusammenhanges von Arbeit-Lohn-und Preis, Angebot und Nachfrage, als Begründer der neuzeitlichen Ökonomie zu bezeichnen ist. Es ist bekannt, oder sollte zumindest allgemein bekannt sein, dass Adam Smith Moralphilosoph war und aufgrund seiner erkenntnistheoretischen Fähigkeiten sein, das zum „Bestseller“ avancierte Buch über den ...
Full story
- Mittwoch, April 22, 2009, 9:45
- Liberalismus und Keynes
Das ökonomische Erbe von Keynes
Was waren nun die großen Ideen und Taten von Keynes, die die Welt veränderten und den Kapitalismus revolutionierten?
Weltumfassende und zum Großteil verwirklichte, internationale finanz- und währungspolitische Ideen und Vorschläge: Abkehr von der Goldstandard-Währung, freier Welthandel, Schaffung einer Weltwährung und einer Institution zur Handhabung dieser.
Bretton-Woods
Schon als junger Professor der Ökonomie, mit ausgezeichneten mathematischen Kenntnissen, ...
Full story
- Mittwoch, April 22, 2009, 9:41
- Liberalismus und Keynes
„Ich glaube ein Buch über Wirtschaftstheorie zu schreiben, das die Denkweise der Welt über wirtschaftliche Probleme im hohen Maße revolutionieren wird. Nicht auf einmal, nehme ich an, sondern in den nächsten zehn Jahren“, schrieb 1935 Keynes an seinen Freund G. B. Shaw. Wie recht er hatte! Hier soll jedoch nicht das Unmögliche unternommen werden, das Buch samt Idee zu exzerpieren oder gar zu erklären. Es ...
Full story
- Mittwoch, April 22, 2009, 9:31
- Liberalismus und Keynes
Eigenartig ist es schon, dass in Ländern wo die Wirtschaft nach den Ideen und Vorschlägen von Keynes geordnet wurde, sein Name nie und nirgends plakativ herhalten musste. Nur in Österreich! Der Grund hierfür würde einem Nestroy-Stück alle Ehre machen.
Der sozialistische Bundeskanzler Kreisky, der frei von sich zugab, von Wirtschaft nichts zu verstehen, rief unter tosendem Applaus, nicht nur seiner Anhänger: Mir sind einige Milliarden Schulden ...
Full story
- Mittwoch, April 22, 2009, 9:28
- Liberalismus und Keynes
A.
Bis knapp vor dem Beitritt zur EU, also auch in den 70-er Jahren, galten in Österreich äußerst strenge, aus des NS-Zeit übernommene, etatistische Gesetze.
Das Devisen-Bewirtschaftungs-Gesetz, das der Nationalbank größere Rechte und Macht einräumte als der gesamten Justiz und Exekutive.
Das Rohstoff-Bewirtschaftungs-Gesetz, mit der Monopolstellung des Staates, sprich verstaatlichte Grundstoffindustrie, und staatlich geregelten Preisen.
Die Marktordungs-Gesetze, mit ebenfalls staatlich verordneter Preisregelung
Diese Lenkungsgesetze galten auch unter dem, nicht nur ...
Full story