Archive for the ‘Schachcafe’ Category

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Auf des Messers Schneide

"Mein 23. Zug wurde durch Schlechter widerlegt, indem er überraschenderweise seinen Sa6 einstehen ließ. Ich durfte ihn nicht nehmen, da sonst Schwarz nach f2 hineingeschlagen hätte. Weit einfacher und besser als mein 23. Zug wäre 23. Tb1 gewesen, wonach irgend eine ausreichende Verteidigung nicht ersichtlich ist. Ferner kam 23. Db3 in Betracht." (L) 23...Dxh2 24.Tf1 fxg6= 25.Db3+ Tf7 26.Dxb7 Taf8 Diagramm... Full story

Das besiegelte Schicksal

Carl dachte nicht über seinen Zug nach. Er überlegte, woher er die Stellung kannte. Eine ganz ähnliche Stellung hatte er schon einmal am Brett gehabt. Er erinnerte sich nicht, zu welcher Gelegenheit und wo, doch es musste vor sehr langer Zeit gewesen sein. Gegen wen hatte er damals gespielt? Zweiunddreißig Minuten. Hummel stieß Fähndrich an. Er deutete auf das Demonstrationsbrett. "Leide ich an Halluzinationen?" fragte er ... Full story

Das Finale

    "Bei der Wiederaufnahme war das innere Befinden der beiden Spieler augenfällig. In Haffners fahlem Gesicht zuckte es unablässig. Er rauchte zwei Zigarren gleichzeitig, ohne es zu merken. Ab und zu fuhr er sich mit dem Handrücken über die Stirn. Dabei versengte er sich das Haar. Er vermied es, seinen Gegner anzusehen. Wenn Lasker am Brett saß und nicht am Zug war, ... Full story

Die Schlussfeier

"Hummel und Fähndrich erfuhren von Haffners Aufgabe vor dem Hotel. Sie schlurften mit hängenden Köpfen zur nächsten Kreuzung und zurück, um nicht im engen Spielsaal auf das Ende warten zu müssen. Horak trat auf die Straße und bedeutete ihnen von weitem mit einer Handbewegung, dass alles vorbei war. Hummel blieb stehen. Er spuckte aus und fluchte. Fähndrich ergriff ihn am Arm. "Und jetzt gehen wir ... Full story

Nachspiel

"Dem Wettkampf folgte ein trauriges Nachspiel. Zunächst gab der Berliner Hauptschiedsrichter Erhardt Post das Ergebnis formell bekannt: "Am Schluss des Wettkampfes im Hotel de Rome gab der Turnierleiter, Herr Post, den zahlreichen Zuschauern das Ergebnis des Wettkampfes, 5:5, mit dem Zusatz bekannt, dass es somit Schlechter nicht gelungen sei, Lasker die Weltmeisterschaft zu entreißen. " (Berger: DSZ 1910) Die Frage des Stichkampfes, wie sie in den Vertragsbedingungen ... Full story

Bibliographie

Michael Ehn: Lasker-Schlechter 1910. Neue Fakten aus Wiener Quellen. http://www.schachundspiele.at; in englischer Sprache (Lasker-Schlechter 1910. New Evidence from Viennese Sources) erschienen in: New in Chess Magazine 6/1995 Michael Ehn, Erich Strouhal: Luftmenschen. Die Schachspieler von Wien. Materialien und Topographien zu einer städtischen Randfigur 1700-1938. Sonderzahl Verlag. Wien 1998 Thomas Glavinic: Carl Haffners Liebe zum Unentschieden. btb Taschenbuch. Berlin 2000 (Neue Taschenbuchausgabe bei dtv) Warren Goldman: Carl Schlechter! Life ... Full story

Definition des Begriffes „Künstliche Intelligenz”

Bevor man versucht den Begriff „Künstliche Intelligenz" zu erklären, ist es notwendig zu wissen, was man unter Intelligenz versteht: „Intelligenz ist im allgemeinen Verständnis die übergeordnete Fähigkeit (bzw. eine Gruppe von Fähigkeiten), die sich in der Erfassung und Herstellung anschaulicher und abstrakter Beziehungen äußert, dadurch die Bewältigung neuartiger Situationen durch problemlösendes Verhalten ermöglicht und somit Versuch-und-Irrtums-Verhalten und Lernen an Erfolgen, die sich zufällig einstellen, entbehrlich macht. Ein ... Full story

Programmiersprachen der KI

PROLOG PROLOG steht für "PROgramming in LOGic". Seit seiner Entwicklung Anfang der siebziger Jahre hat sich Prolog zu einem der wichtigsten Vertreter einer neuen Generation von Programmiersprachen entwickelt. Prolog ist eine deklarative Programmiersprache. Das bedeutet, dass in Prolog, im Gegensatz zu herkömmlichen prozeduralen Programmiersprachen wie Fortran, Pascal, oder C nicht mehr algorithmisch der Lösungsweg, sondern nur mehr die Bedingungen, die die Lösung des gestellten Problems erfüllen ... Full story

Software für Künstliche Intelligenz

Ende der 70er Jahre kamen Forscher, die versuchten Computer so zu programmieren, dass sie Probleme auf intelligente Weise lösen können, zu einer grundlegenden Schlussfolgerung: Intelligentes Verhalten erfordert eine Unmenge von Wissen, das man oft für selbstverständlich hält. Im Anfangsstadium der KI ging man davon aus, dass der Kern intelligenten Verhaltens in der Fähigkeit liege, quer durch alle Bereiche Schlussfolgerungen zu ziehen. Aus dieser Meinung heraus versuchte ... Full story

Expertensysteme

Derzeit sind weltweit über 100 Expertensysteme im Einsatz. Ziel des Expertensystems ist es, dem Anwender Wissen und Fertigkeiten zur Verfügung zu stellen, über die normalerweise nur speziell ausgebildete oder erfahrene Personen (Experten) verfügen. ( Gottlob u. a. 1989) EURISKO: Die Wissensbasis des Programms umfasst neben den komplizierten Spielregeln auch allgemeine Heurisken, die es auf der Suche nach noch besseren Entwürfen leiten. DENDRAL: liefert Strukturformeln komplizierter organischer Moleküle ... Full story
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